
Theater Meggenhofen: Spaltboden - Unser Termin: 25. Juni 2026 um 20 Uhr Privatfahrten/Fahrgemeinschaften
„Spaltboden“ ist der Titel jener Tragikomödie, die für den Theatersommer Meggenhofen 2026 entsteht und dort als Eigenproduktion in Kooperation mit der communale oö 26 uraufgeführt werden wird.
Worum geht es? Der Inhalt in aller Kürze:
Herta war beinah schon in der großen weiten Welt angekommen, da musste sie zurück, um den elterlichen Hof zu übernehmen. Und Hans wurde somit doch nicht Schauspieler, sondern Bauer – aus Liebe zu seiner Frau. Die beiden finden mit ihren Kindern das Auslangen am Kircheckerhof – einem 450 Jahre alten Vierseithof inmitten des OÖ Landls – , neben der Landwirtschaft durch Zimmervermietung für Urlaub am Bauernhof.
Herbert ist weniger erfolgreich und stark verschuldet. Frau hat er Zeit seines Lebens keine gefunden, seit dem Tod seiner Mutter lebt er ganz alleine am Nachbarhof.
Karl macht es da schon besser, die Umstellung auf Biolandwirtschaft hat sich bewährt. Wenn ihn nun auch noch Erika – die Kellnerin des kurz vor der Schließung stehenden Dorfwirtshauses – erhört, ist sein Glück perfekt.
Die drei so unterschiedlichen Bauern und Freunde verbindet, dass sie Mitwirkende beim sogenannten „Frankenburger Würfelspiel“ sind. Jene Laientheater-Truppe, die ein historisches und schreckliches Bauernkriegsereignis von vor 400 Jahren nachspielt, steht kurz vor der Premiere.
(Damals mussten zwei Aufständische gegeneinander würfeln, einer wurde an Ort und Stelle gehängt, der „Sieger“ durfte zurückkehren auf seinen Hof. Die Parallele zur Gegenwart: Auch heute überlebt von zwei Bauern(höfen) vielleicht einer…)
Mittlerweile sind auch Renate und Heike am Kircheckerhof angekommen, um hier ihren Urlaub zu verbringen. Das süddeutsche Paar aus der Gegend um Regensburg bringt die bäuerliche Welt einigermaßen durcheinander. Ein glückliches Ende ist dennoch nicht ausgeschlossen, frei nach dem großen deutschen Lyriker Erich Fried: „Wer will, dass die Welt bleibt wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt!“
Und eines können wir garantieren: Trotz so mancher zu Herzen gehender Szenen, kommt sicherlich auch der Humor in „Spaltboden“ nicht zu kurz!
Franz Lehar: Giuditta (Operette)

Opettenfestspiele Bad Hall - Unser Termin: 17. Juli 2026 um 19:30 Uhr
Das große Meisterwerk von Franz Lehar mit Welthits wie „Freunde, das Leben ist lebenswert“ und „Meine Lippen, die küssen so heiß“ kommt erstmalig in der Inszenierung von Intendant Thomas Kerbl auf die Bühne von Bad Hall. Mit „Giuditta“, seiner letzten Operette, erfüllte sich 1934 für Franz Lehar der Traum, einmal mit einer seiner Operetten an der Wiener Staatsoper uraufgeführt zu werden. Malerische Schauplätze mit Szenen, die von einer spanischen Hafenstadt bis hin zur nordafrikanischen Wüste führen, versprechen einmal mehr stimmungsvollen Flair der Operettenfestspiele (aus: Stadttheater Bad Hall)